Europo – Europa braucht eine gemeinsame Sprache!

WARUM EINE NEUE « KUNSTLICHE » SPRACHE ?

Die neuen wirtschaftlichen und politischen Gebilde machen es mehr denn je nötig, sich auf internationaler Ebene verständigen zu können. Außerdem wächst besonders bei der Jugend das Bedürfnis eines tiefgreifenden, kulturellen Austausches. Von den nationalen Reizbarkeiten abgesehen,. bleibt die Tatsache, dass weder Englisch, noch Deutsch oder Französisch die Rolle einer internationalen Sprache einnehmen können, aus dem einfachen Grund, dass sie zu schwierig weil zu unlogisch und kompliziert sind.

Seitdem Descartes und Leibniz auf die Notwendigkeit aufmerksam machten, den Schwund des Lateins auszugleichen. kamen etwa 40 künstliche Sprachen zustande. Keine ver­mochte es, sich zu behaupten. Eine nähere Untersuchung überzeugte uns, dieses Misslingen sei nicht nur auf die menschliche Trägheit und auf die Vorurteile zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Beschaffenheiten dieser Sprachen. Der Einfachheit halber wurden grundsätzliche Begriffe wie Geschlecht und Zahl geopfert, der Wort­schatz war eine bunte Mischung, sodass keine deutlichen Leitfäden leicht erkennbar waren. Die einzige « künstliche » Sprache, die sich im Verlauf der Geschichte behauptet hat, ist der Sanskrit, eine 3000jährige Schöpfung der Brahmanen, um die arische Weisheit aus dem kulturellen Chaos hinwegretten zu können.

Die Skepsis einer künstlichen Sprache entgegen ist leicht zu beseitigen, wenn man in Betracht zieht, dass Französisch ein Werk der Dichter der Pleiade war, und Deutsch überwiegend ein Werk Luthers.

WAS IST UNSER EUROPO?

Vor allem eine europäische Sprache. Wir haben den Tatsachen Rechnung getragen, dass Englisch die meistbekannte Sprache in der Welt ist, und Deutsch die meistbekannte in Mittel- und Osteuropa. Für Menschen, die schon eine Sprache nordischer Prägung beherrschen, einerlei ob Englisch, Deutsch, Holländisch oder Skandinawisch, wird das Erlernen Europos ein Spiel sein, eine Frage von drei Wochen Arbeit.

Aber auch die anderen Europäer können Europo sehr schnell beherrschen, nach höchs­tens zwei Monaten. Das Rechtschreiben, die Grammatik sind rein logisch und ausnahmslos, die Konjugation noch einfacher als die schwedische, die Gliederungen im Wort­schatz auffallend. Aber die Eigenart unserer Arbeit ist die vorbestimmte Sinnbild­lichkeit der Buchstaben, die es ermöglicht, viele noch unbekannte Wörter zu erraten, bzw. einen beträchtlichen Wortschatz bald zu beherrschen. Damit bringen wir ins Bereich der Sprachen eine Revolution der Einfachheit, wie seiner Zeit das Meter­system ins Bereich der Maßeinheiten.

Denen, die aus überholtem Nationalismus oder aus mangelhaften Erschätzungen der Gegenwart unser Vorhaben missbilligen, möchten wir merken lassen, dass die heutigen nationalen Sprachen in einem erschreckenden Verfall begriffen sind, dass die moderne Lebensweise das eingehende Erlernen einer komplizierten Sprache nicht ermöglicht, weiter, dass ohne einen reichen Wortschatz der Geist unausbleiblich verkümmert. Wollen wir es weiter so kommen lassen, oder zu einem Heilmittel greifen?

Robert Dun

Die komplette Methode (PDF Datei) –  Télécharger - pdf

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